AG Schach

SCHACH - das spannendste, abenteuerlichste, schwierigste und zugleich schönste Spiel der Welt!

räumliches Vorstellungsvermögen      Phantasie       gutes Gedächtnis      Mustererkennung       Vorausberechnung              Rechenvermögen      Konzentration      Ausdauer           logisches Denken      Urteilsvermögen          Entscheidungskraft

„Wenn Sie heute einem Pädagogen die Forderung vorgetragen, in der Woche müsse von den Schülern mindestens eine Stunde Schach gespielt werden, dann wird er den Stundenplan vorrechnen und das als unmöglich erklären. Der Fehler liegt darin: Im Zeitalter der Informations-explosion ist es sowieso nicht mehr möglich, einen Gesamtüberblick über die Wissenschaften zu geben. Wir müssen immer mehr dazu übergehen, das Erlernen von Fakten durch das Erlernen von Methoden zur Gewinnung und Deutung von Fakten zu ersetzen. . . Schach würde jedem Schüler helfen, sich exakte Denkmethoden zu erarbeiten.“

Diese richtungsweisende Auffassung stammt vom schachkundigen Philosophen und ehemaligen Präsidenten des Deutschen Schachverbandes der DDR, Georg Klaus, 1972!

Kinder müssen nicht nur gewinnen lernen — sondern auch verlieren. Das ist für manch einen fast genauso schwer. Denn Schach ist kein Glücksspiel, es ist die unmittelbare Auseinandersetzung zweier Spieler. Allein deren Können, Kreativität und Erfahrung entscheiden über Sieg und Niederlage. Es gibt keine Würfel, keine Zufälle im Spiel, keine Fehlentscheidung eines Schiedsrichters; kein Gegenwind, keine technischen Geräte, die versagen können. Es gibt keine Entschuldigung. Hat man verloren, war der Gegner eben besser. Das zu akzeptieren fällt schwer — Kindern besonders. Doch Verlieren kann man genauso lernen wie Gewinnen. Und das macht Schach so wertvoll gerade für Kinder, deren soziale und emotionale Fähigkeiten in einem bestimmten Entwicklungszeitraum nicht mit ihrer geistigen Kompetenz mithalten können.

Euer Schachlehrer Frank Riemer